03/ Aktuell

28.12.2021

»60 Jahre Anwerbeabkommen Deutschland-Türkei«

Unsere neue Ausstellung im virtuellen Migrationsmuseum »Lebenswege« ist online unter

www.lebenswege.rlp.de

Am 30. Oktober 1961 erfolgte die offizielle Anwerbung von türkischen Arbeitskräften für den deutschen Arbeitsmarkt.

60 Jahre danach lebt bereits die vierte Generation in der Bundesrepublik und ist ein fester Teil unserer multikulturellen Gesellschaft.

Wie prägten seitdem die türkischen Gastarbeiter:innen Deutschland?

Die türkische Zuwanderung zählt zu den für unsere Gesellschaft mit am prägendsten Geschehnissen der deutschen Nachkriegsgeschichte. In der öffentlichen Wahrnehmung überschatteten lange Zeit nur die negativen Begleiterscheinungen oder die fehlende Integrationsbereitschaft das Meinungsbild. Nicht zuletzt deshalb versucht „Lebenswege“, das rheinland-pfälzische Online-Migrationsmuseum, innerhalb seiner Sonderausstellungen zur türkischen Zuwanderungsgeschichte, die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen dieses Einwanderungsprozesses anschaulich und nachvollziehbar aufzuzeigen, damit dieser Teil der Geschichte als das begriffen wird, was sie ist: deutsche Geschichte.

Mehr dazu unter www.lebenswege.rlp.de

22.12.2021

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest!

Liebe Geschäftspartner:innen,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Vieles Herausfordernde aber auch Wunderbare, Neue brachte es mit sich. In wenigen Tagen ist Weihnachten und wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine erholsame, friedvolle Zeit. 

Herzliche Weihnachtsgrüße und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im Neuen Jahr wünschen Ihnen

Clarissa Haenn | Felicitas von Aretin

und unser Team

16.11.2021

Welche Perspektive bietet das Berufsfeld History Marketing für junge Historiker:innen?

Clarissa Haenn informierte dazu am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Welche Perspektive bietet das Berufsfeld History Marketing für junge Historiker:innen? Welche Qualifikationen sind über das historische Fachwissen hinaus relevant, um in einer History Marketing Agentur tätig zu sein oder selbst ein Start Up zu gründen?

Im Rahmen der Informationsveranstaltung „Geschichte und Beruf“ des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg Universität Mainz gaben wir den Studierenden Antworten auf diese Fragen, gaben Einblicke in unseren Agenturalltag, die vielseitigen, multimedialen Module zur Kommunikation von Unternehmens-, Produkt- oder Markengeschichte und über Chancen und Möglichkeiten eines Berufseinstiegs nach dem Studium.

Weitere Informationen zum Angebot „Geschichte und Beruf“ unter

https://www.blogs.uni-mainz.de

15.11.2021

Exklusiv in unserem "Wagemut-Salon"

Beatrice von Tresckow - Eine ungewöhnliche Unternehmerin und das Geheimnis ihres Erfolgs!

Exklusiv in unserem "Wagemut-Salon" am 17.11.2021 berichtet die international renommierte Modedesignerin Beatrice von Tresckow über ihre Herausforderungen des Brexit, der Corona-Krise, ihre wegweisenden Lösungen und gewährt einen spannenden Blick hinter die Kulissen.

Anmeldungen unter

www.wagemut-salon.de

Der Wagemut-Salon - was ist das?

Im August 2021 starteten wir mit dem ersten Wagemut-Salon Deutschlands. Im entspannten Gedankenaustausch lassen uns Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Kultur oder Handwerk an ihrem besonderen „Wagemut“ teilhaben, der sie erfolgreich durch berufliche Krisen führte und Visionen für ihren heutigen Erfolg schufen. 

Was sich noch an Spannendem hinter unserem "Hybrid-Salon" verbirgt, erfahren Sie unter

www.wagemut-salon.de

 

09.11.2021

Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“ zeigt „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich – ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“

Anlässlich des 09. November, dem Gedenktag an die Opfer der Novemberpogrome 1938, zeigen wir im Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“ die digitalisierte Wanderausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich – ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“.

https://lebenswege.rlp.de

Die virtuelle Ausstellung basiert auf der gleichnamigen Wanderausstellung der Gedenkstätte KZ Osthofen / Landeszentrale für politische Bildung, die am 24.09.2020 in Osthofen eröffnet wurde, bis Oktober 2021 im rheinland-pfälzischen Landtag zu Gast war und derzeit an der Deutschen Schule in Athen gastiert.

Renato Mordo war einer der wegweisenden und vielseitigsten Künstler der Weimarer Republik, Kosmopolit und Förderer der weltberühmten Sopranistin Maria Callas. In seinen 35 Schaffensjahren schrieb er als Theaterregisseur und Schriftsteller Geschichte.

Sein Lebensweg war durch künstlerische Erfolge, u.a. in Deutschland, Griechenland oder Israel geprägt. Doch auch Exil und Haft in Zeiten des nationalsozialistischen Terrors bestimmten das Schicksal des Künstlers, der 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Wien geboren wurde und 1955 in Mainz, seinem letzten Schaffensort, verstarb. Trotz seines Ruhms geriet Mordo in Vergessenheit und wurde erst 65 Jahre nach seinem Tod wiederentdeckt.

Durch den erstmals veröffentlichten Nachlass, den wir filmisch aufzeichneten und der Teil der Ausstellung ist, gelang eine umfassende Retrospektive über das Leben und Wirken des Ausnahmekünstlers. 

Um der Ausstellung eine virtuelle Nachhaltigkeit zu verleihen, ist sie nun auf unbefristete Zeit im Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“ zu sehen. Über die Wiederentdeckung des Künstlers und das Making of der Ausstellung berichtet Gedenkstättenleiter Uwe Bader im Interview.

Die digitalisierte Ausstellung ergänzt das Themenjahr „Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“ des Online-Migrationsmuseums „Lebenswege.  

https://lebenswege.rlp.de/de/sonderausstellungen/juedisches-leben-in-rheinland-pfalz

Seit 2009 arbeitet das Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“, das wir im Auftrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz konzipieren und umsetzen, Phasen rheinland-pfälzischer Migrationsgeschichte multimedial auf. Bis heute ist es noch immer das bundesweit einzige, von einer Landesregierung in Auftrag gegebene und voll finanzierte, virtuelle Migrationsmuseum. 

 

27.08.2021

hpunkt kommunikation startet Charity Event für Flutopfer „Kulturhof Velbrück“

In der Nacht vom 14. Juli 2021 überflutete die Swist im nordrheinwestfälischen Weilerswist/Metternich den Kulturhof Velbrück, Sitz der vier Verlagssparten des Velbrück Verlags von Andreas v. Stedmann. Das gesamte Mobiliar, zwölf Arbeitsplätze, 25.000 Bücher, alle Firmenautos und die Kulturscheune, in der bis zur Corona-Pandemie renommierte Konzerte und Lesungen stattfanden, fielen der Flut zum Opfer. Innerhalb von fünf Stunden waren dreißig Jahre Arbeit zerstört.

Noch eine Woche zuvor veröffentlichte der Verlag die Neuauflage des Buchs „Die Enkel des 20. Juli 1944. Wie die deutsche Gesellschaft mit dem Attentat auf Hitler umgeht“ unserer Kollegin Felicitas v. Aretin.

Durch unsere Charity Aktion am

07. September 2021 um 19:00h via Zoom

unterstützen wir den Verlag und starten einen Talkevent mit Verleger Andreas v. Stedmann. Im Gespräch mit Felicitas v. Aretin berichtet er vom Leben im Chaos, vom Willen weiterzumachen, was an Schritten ansteht, was er von der Politik fordert, wie er von der Hilfsbereitschaft der Menschen überwältigt war und dem Mut, „noch in der braunen Suppe stehend“ gemeinsam mit seinem Team alles wieder zu rekonstruieren.

Der Event ist Bestandteil des Salonkonzepts „Wagemut-Salon“, den Felicitas von Aretin und Clarissa Haenn in diesem Jahr gegründet haben. Ziel des Salons, der zunächst online stattfindet, ist es, Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik zum Diskurs über Mut-Visionen- Strategien-Ausblicke in Zeiten von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen zusammenzubringen.

Bitte melden Sie sich an unter:

www.wagemut-salon.de 

Im Anschluss erhalten Ihren Zoom-Link für den 07. September 2021.

Weitere Informationen unter: www.wagemut-salon.de.

Der Event ist kostenlos.

Alle Spenden fließen in den Aufbau von Velbrück Wissenschaft und den Kulturhof. www.velbrueck.de

27.07.2021

Speyer, Worms und Mainz sind UNESCO-Weltkulturerbe. Erstmals zeichnete heute die UNESCO ein jüdisches Kulturgut in Deutschland aus.

Wir gratulieren!

Die Mikwen in Speyer etwa, Worms mit seinem ältesten, jüdischen Friedhof Europas oder der jüdische Friedhof Judensand in Mainz sind Zeugnis für die Wiege des Judentums in Europa. Die drei jüdischen Gemeinden, die als „Jerusalem am Rhein“ bekannt sind, bildeten im 10./11. Jahrhundert einen einzigartigen Bund, der bis heute in der jüdischen Erinnerung verankert ist.

„In ihnen zeigen sich die bauliche Innovationskraft und die herausragende Gelehrsamkeit. Hier gab es Schnittpunkte und auch Austausch mit der nichtjüdischen Umgebungskultur. Hier spiegeln sich die hellsten und dunkelsten Zeiten jüdischer Geschichte. Hier stand die Wiege des aschkenasischen Judentums und hier reichen die jahrhundertealten Wurzeln in eine jüdische Gegenwart und Zukunft hinein.“ (Quelle SchUM-Städte e.V.)

Seit 2004 engagierte sich das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Speyer, Worms, Mainz, den jüdischen Gemeinden in Mainz und Speyer sowie dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz für die Ernennung der SchUM-Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mehr zur spannenden Geschichte von SchUM gibt es unter

https://schumstaedte.de und

in unserem Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“   

13.07.2021

„Mitgedacht – Mitgemacht“

35. Schüler- und Jugendwettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung RLP und des Landtags RLP

Wir setzten die Preisverleihung filmisch in Szene

„Mitgedacht – Mitgemacht“ lautet das Motto des rheinland-pfälzischen Schüler- und Jugendwettbewerbs, der in diesem Jahr zum 35. Mal ausgetragen wurde. 247 Jugendliche folgten der Einladung der Landeszentrale für politische Bildung und des rheinland-pfälzischen Landtags.

Da aus pandemiebedingten Gründen in diesem Jahr eine Festveranstaltung im Mainzer Landtag nicht live stattfinden konnte, filmten wir die Arbeiten der Schüler*innen, zeichneten die Grußworte der Verantwortlichen der Landeszentrale für politische Bildung auf und produzierten Filmmodule, die abrufbar sind unter:

https://www.politische-bildung.rlp.de  

01.07.2021

SWR-Ausstellung „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration“

jetzt in unserem Online- Migrationsmuseum „Lebenswege

Fragt man Menschen mit Einwanderungsbiografien, was zu ihrem Leben dazugehört, dann sind es häufig die kleinen Alltagsdinge, die mit schönen Erinnerungen verbunden sind: Kinderbücher in zwei Sprachen, Musikkassetten, Frischkäsebrötchen oder Sesamkringel, das „Sehnsuchtsgebäck“ aus der Türkei.


20 Menschen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erzählen in der SWR Ausstellung „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration“ anhand von zwei Objekten, die jeweils symbolisch für ihr Herkunftsland und ihre deutsche Heimat stehen, Bewegendes, Amüsantes, Überraschendes und darüber, was Integration für sie bedeutet.


Wir haben die virtuelle Ausstellung in unser Online-Migrationsmuseum „Lebenswege“ übernommen und die Ideengeberin Anna Koktsidou (SWR) zum Making-of befragt.

https://lebenswege.rlp.de

13.04.2021

hpunkt kommunikation produziert neuen Image-Clip der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz!

"Demokratie ist unsere Leidenschaft", so lautet der Claim der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Aus Printmaterialien und Filmausschnitten produzierten wir den neuen Image-Clip der LpB und geben einen Einblick in die vielseitigen Themenfelder, die die Bildungseinrichtung einer breiten Öffentlichkeit analog und virtuell zugänglich macht.

https://www.politische-bildung.rlp.de

03.03.2021

Clarissa Haenn im Interview bei SWR aktuell Rheinland-Pfalz zur Online-Ausstellung
"Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz"

Unsere neue Sonderausstellung widmet sich dem modernen, jüdischen Leben in Rheinland-Pfalz und zeigt u.a. in Filmporträts, dass Jüdinnen und Juden eben nicht so sind, wie das Klischee es will. Sie sind bunt, vielfältig, säkular oder religiös, verwurzelt oder skeptisch und wollen aktiv ihre eigene Gegenwart und Zukunft gestalten.

Der SWR zeigte dies in einem Beitrag der Sendung

SWR aktuell Rheinland-Pfalz

01.03.2021

"Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz" - Unsere neue Ausstellung im Online-Migrationsmuseum "Lebenswege" ist online!

Seit 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden in Deutschland und sind somit Teil deutscher Geschichte und Gegenwart. Unsere neue Sonderausstellung „Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“ widmet sich dem modernen, jüdischen Leben in Rheinland-Pfalz und geht u.a. den Fragen nach: Wie leben Jüdinnen und Juden heute in Rheinland-Pfalz? Wie sehr ist ihr Alltag von ihrer Religion geprägt? Leben sie nach den jüdischen Traditionen?

In unseren Filmporträts zeigen drei junge Jüdinnen, dass sie eben nicht so sind, wie das Klischee es will. Sie sind bunt, vielfältig, engagiert, säkular oder religiös, verwurzelt oder skeptisch und wollen aktiv ihre eigene Gegenwart und Zukunft gestalten.

Begleitend zur Ausstellung fand im Rahmen unserer Reihe "Lebenswege vor Ort - wir schaffen Begegnungen" der Webtalk „Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“ u.a. mit Integrationsministerin Anne Spiegel, dem Rapper und Buchautor Ben Salomo und Fiona Kazarovytska statt, die sich an Schulen in der Initiative „Meet a Jew“ engagiert.

Die Fragen für die Online-Talkrunde stellten u.a. Schüler*innen des Frauenlob Gymnasiums Mainz zusammen.

Aufzeichnung Webtalk

 

15.02.2021

"Ungewöhnliche Unternehmerinnen und das Geheimnis ihres Erfolgs"

Ab heute erhältlich: Das neue Buch unserer Kollegin Felicitas von Aretin

Wenn Du etwas richtig gerne machst, hörst Du nicht auf damit und bist irgendwann Unternehmerin", erzählt die Modedesignerin Beatrice von Tresckow. Erfolgreiche Geschäftsfrauen haben sich von Krisen noch nie abhalten lassen. Sie schreiten mutig und eigenwillig voran, sie meistern Herausforderungen, sie rebellieren gegen Ungleichbehandlung und machen Mut, eigene Wege zu gehen, Risiken in Kauf zu nehmen und Lebensträume zu verwirklichen.

Warum ich dieses Buch schrieb

In meinem Buch: “Mit Wagemut und Wissensdurst” faszinierte mich die Stahlunternehmerin Käte Ahlmann als schillernde Figur. Unbeirrt von Schicksalsschlägen, baut sie die ererbte Firma zum größten norddeutschen Stahlunternehmen aus und gründet den zunächst belächelten “Verband deutscher Unternehmerinnen”, deren erste Präsidentin sie wird: Die Idee für mein nächstes Buch ist geboren.

Ich will Firmenchefinnen interviewen, die ihre innovativen Produkte gegen Widerstände durchsetzten und suche nach Unternehmerinnen aus dem “Genussbereich”, also Designerinnen, Köchinnen, Hotelbesitzerinnen, Instrumentenbauerinnen, Gewürzhändlerinnen oder Schuhmacherinnen: Historische Unternehmerinnen, Start-Up-Gründerinnen und etablierte Chefinnen.

Dann erwischt das Manuskript die Corona-Pandemie. Und es entsteht ein MUTmach-Buch: Alle Unternehmerinnen sind Krisen resilient, und nutzen die Pandemie als Chance für eine Neupositionierung und dafür, für sich zu klären, was im Leben zählt.

Lernen wir von Ihnen!

https://www.kulturvision-aktuell.de